SPD-Fraktion besichtigte Wasserkraftwerk am Raffelberg

Bei ihrer ersten Sommeraktion in diesem Jahr ließ sich die Mülheimer SPD-Fraktion von Joachim Exner, dem Leiter der Betriebe der Stadt, begleiten.
Auf einer kurzen Radtour verschafften sich die GenossInnen und interessierte BürgerInnen einen Überblick über die verschiedenen Geschäftsfelder der städtischen Betriebe. Auf der Tour lag unter anderem ein kurzer Halt an der Schleuseninsel, wo Joachim Exner einen Überblick über die Hochwasserschäden gab. Über den Betriebsbahnhof an der Hafenbahn und eine kurze Fahrt durch den Hafen erreichte die Gruppe ihren letzten Stopp am „Wasserkraftwerk Raffelberg“.

Sven Deege, Sprecher im Wirtschafts- und im Betriebeausschuss zeigte sich bei der Besichtigung der Kraftwerkstechnik begeistert: „Am Raffelberg wird seit fast 100 Jahren ununterbrochen Strom produziert. Die Konstrukteure haben die Maschinen so ausgelegt, dass eine Wartung ohne Betriebsstillstand möglich ist. Generell laufen die Turbinen mit einer erstaunlichen Zuverlässigkeit.

Das denkmalgeschützte Kraftwerk ist auch optisch ein beeindruckender Anblick. Man fühlt sich wie in einem Industriemuseum, wird aber durch den Lärm der Turbinen daran erinnert, dass die Technik noch aktiv ist. Inzwischen übrigens bei der Steuerung modernisiert und vollautomatisiert. Zusätzlich dient das Kraftwerk am Raffelberg als wichtiges Instrument zur Wasserstandsregelung der Mülheimer Ruhr. Besonders wichtig in einer Hochwassersituation, wie wir sie erst vor kurzem hatten“, so Fraktionsvorsitzende Margarete Wietelmann.

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