SPD gegen Kürzung der KiTa-Trägeranteile

Die Ankündigung von Marc Buchholz, die Bezuschussung von KiTa-Trägeranteilen deutlich zu reduzieren, hat berechtigte Kritik bei Trägern und Eltern ausgelöst. Die Mülheimer SPD teilt die Sorgen der Betroffenen. In einer gemeinsamen Stellungnahme der stellv. Unterbezirksvorsitzenden Nadia Khalaf und der Fraktionsvorsitzenden Margarete Wietelmann signalisieren beide ihre Unterstützung:

Der Besuch einer Kindertagesstätte ist eine wichtige Voraussetzung für den Zugang zu Bildung und Teilhabe an der Gesellschaft. Eine qualifizierte frühkindliche Bildung muss gerade auch für einkommensschwache Bevölkerungsschichten ermöglicht werden. Die SPD setzt sich daher für einen weiteren Ausbau von KiTa-Plätzen ein. Dabei spielen die freien Träger als verlässlicher Partner auch zukünftig eine wichtige Rolle.
Die jetzt von Buchholz vorgesehene Kürzung geht in eine völlig falsche Richtung. Es ist zu befürchten, dass sich wichtige Akteure aus finanziellen Gründen aus Mülheim zurückziehen werden. Falls sich keine Alternativen finden, wird die Stadt ihrer gesetzlichen Pflicht nachkommen und mehr KiTas in Eigenregie betreiben müssen. Das ist weder für die Kommunalfinanzen vorteilhaft noch pädagogisch sinnvoll.
Nur der Erhalt der Trägervielfalt ermöglicht auch zukünftig ein Angebot unterschiedlicher pädagogischer Konzepte in der frühkindlichen Bildung. Daher unterstützen wir die Position von Eltern und Trägern in der laufenden Debatte. Statt die Bezuschussung zu reduzieren, müsste die Stadt den Trägeranteil vollständig übernehmen.

Scroll to Top