SPD-Fraktion besorgt über zukünftige Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Mülheim

„Noch viele Fragen zu klären!“ lautet der Titel einer jüngst von CDU und Grünen veröffentlichten Presseerklärung zu den Planungen der WDL am Flughafen. Man zeigt sich dort kritisch gegenüber den geänderten Neubauplänen und fürchtet unter anderem mehr Lärm und Flugbewegungen am Flughafen.
Margarete Wietelmann, designierte Vorsitzende der SPD-Fraktion, hofft, dass die Mitteilung nicht stellvertretend für die zukünftige Wirtschaftspolitik der möglichen Schwarz-grünen-Koalition steht: „Die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Mülheim ist schon länger besorgniserregend. Erst jüngst wurde die Prüfung neuer Flächen – und damit Weiterentwicklungsmöglichkeiten – durch CDU und Grüne zurückgeworfen. Natürlich ist es vollkommen gerechtfertigt, Projekte wie das der WDL kritisch zu begleiten, diese von Beginn an abzulehnen, bringt unsere Stadt allerdings nicht weiter. Ich hoffe sehr, dass der Eindruck täuscht und die neue Ratsmehrheit in den nächsten fünf Jahren proaktiv und konstruktiv daran mitwirken wird, Arbeitsplätze in allen Branchen – auch abseits von Laboren und hochspezialisierten Betrieben – anzusiedeln.

Zusätzlich appelliert Wietelmann an CDU und Grüne, auch bei emotional aufgeladenen Themen von falschen Darstellungen abzusehen: „Die Bedenken, mit dem Bauprojekt der WDL könnten die Flugbewegungen zunehmen, sind unbegründet. Der gefasste Ratsbeschluss zum Flughafen setzt eindeutige Grenzen. Mehr Flüge und mehr Lärm wird es nicht geben. Über die Entwicklung des Geländes sollte weiterhin gesprochen werden, unmögliche Horrorszenarien sind einer sachlichen Diskussion nicht zuträglich. Ich bin aber zuversichtlich, dass Schwarz-Grün sich der neuen Verantwortung für Mülheim bald bewusst wird und von solch oppositionellen Verhaltensweisen Abstand nimmt.

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